Von: Franzel Kerstan
Die Vertreterin des Straßenbauamtes Wünsdorf, Frau Kickinger, der Vertreter des Forstamtes, Herr Grimm, die Vertreter des Baubetriebes, Herr Schuster und Herr Mucher, der Vertreter des Planungsbüros, Herr Brennecke, der Bürgermeister der Gemeinde Heidesee, Herr Nimtz, und die Ortsbürgermeister von Prieros und Gräbendorf, Herr Haase und Herr Kerstan geben die Strecke frei. Ein Gemeindevertreter aus Prieros, Herr Steincke wartet darauf, dass er endlich losfahren darf.
Hier eine Meldung aus der MAZ 2005
Planung für Radweg
Auftrag ging an Büro Brennecke
HEiDESEE • Ein Radweg wird zwischen Prieros und Gräbendorf gebaut. Mit Planung, Vermessung und Baugrunduntersuchung im Wert von 27 500 Büro beauftragten die Heidesee-Gemeindevertreter das Prieroser Architekturbüro Brennecke. Ortsbürgermeister Franzel Kerstan verwies auf den einst zwischen Gräbendorf und dem Büro Pohland geschlossenen Rahmenvertrag. Diesem zufolge hätte der Radweg-Planungsauftrag an Pohland gehen müssen. Die anderen 12 Gemeindevertreter sahen das anders. Sie stimmten gegen Kerstan und für das Büro Brennecke, pe
Nachdem von der Gemeindevertretung der Gemeinde Heidesee am 27. Juni 2005 der Beschluß zur Bereitstellung der Haushaltmittel für die Planungskosten gefaßt ist und von der Landesregierung die Baukosten bereitgestellt sind, konnte dieses so wichtige Bundesstraßen begleitende Radwegeprojekt begonnen werden.
Das Bauvorhaben ist eine Gemeinschaftsarbeit zwischen dem Straßenbetrieb des Landes Brandenburg Niederlassung Süd mit Sitz in Wünsdorf als Baulastträger und der Gemeinde Heidesee, welche für die Planung zu diesem Projekt die Planungskosten übernahm und den Auftrag an die Firma Architekturbüro Brennecke übergab, wie in der Pressemeldung vermerkt.
Die Planung hatte schon einige Tücken, denn oft wurden Ergänzungen zu den vorgelegten Planungen von den oberen Behörden angefordert, die umgehend von der Verwaltung zu erarbeiten, oder auch nur zusammenzustellen, waren.
Die von der Gemeinde vorgelegt Planung für die Ausgleichmaßnahme für den Flächenverbrauch durch die Versieglung der Verkehrsfläche des Radweges war auf Forderung des zuständigen Forstamtes neu zu planen und eine von dem Forstamt angewiesene Fläche dafür zu nutzen.
Der KW Kurier berichtet am 31.10.2007
Radfahrer-Eldorado Heidesee
Neuer Radweg zwischen Gräbendorf und Prieros fertig
Für Radfahrer ist die Gemeinde Heidesee ein wahres Eldorado. Durch sie führt der Dahme-Spree-Radweg von Nord nach Süd oder umgekehrt. Hier gibt es bereits von Wolzig Anbindungen an die zahlreichen Radwege im benachbarten Oder-Spree-Kreis und es wird auch weiter viel für die Radfahrer gebaut. Letzten Freitag wurde so der neu gebaute Radweg entlang der B 246 zwischen den Ortsteilen Prieros und Gräbendorf übergeben.
Auf dreieinhalb Kilometern und zwei Metern Breite - in sicherem Abstand von der viel befahrenen Landstraße - können jetzt die Alltagsradfahrer und Touristen sicher ihres Wegs rollen. Vor allem die Schulkinder aus Gräbendorf auf dem Weg nach Prieros freuts und ebenso die rund 100 000 Kinder. die jährlich in die Kinder- und Jugendstatten der Region am Hölzernen und am Frauensee kommen und von dort per Rad die Gegend er-fahren.
Fast 500 000 Euro kostete dieser neue straßenbegleitende Radweg, neun Zehntel fördert das Land, ein Zehntel bezahlt die Gemeinde aus eigenen Mitteln. Bürgermeister Siegbert Nimtz sagt. dass dieser Radweg seit seinem Amtsantritt 2004 Priorität hatte, „weil wir hier eine weitere Ost-Wests-Achse zum Dahme-Spree-Radweg schaffen, damit Heidesee mal ein RadwegeStern wird.“
So ist ein Radweg Wolzig-Friedersdorf in Planung, für den aber noch Fördermittel gebraucht werden.
Bereits auf den Prioritätenlisten des Landes stehen straßenbegleitende Radwege von Friedersdorf nach Bindow, von Bindow über Senzig nach KW. Auch von Gräbendorf über Pätz nach Bestensee soll man künftig per Rad gut und sicher vor dem Straßenverkehr sein. Bürgenneister Nimtz ist sich sicher, dass mit so einem Radwegestern die jährlichen touristischen Besucherzahlen in der Region von jetzt 200 000 dann noch weiter steigen werden. Und er verrät im Gespräch mit dem KaWe-Kurier ein weiteres
Radfahrer-Schmankerl: In der Gemeinde Heidesee wurden in den letzten Monaten zahlreiche naturbelassene Radwege speziell erfasst, werden ausgeschildert und sollen, wenn alle Amtswege zuvor beschritten sind, im kommenden Jahr den Radtourismus auf geordneten Naturwegen durch die Region leiten. Zum Beispiel zwischen Friedrichsbauhof und Gussow so, dass sich Radtouristen nicht quer und ohne Rücksicht auf die Natur durch den Wald bewegen. Siegbert Nimtz: „Vielleicht können wir mal damit werben: Heidesee - das Radfahrerland im Dahmeland.“ Weshalb nicht.
Schließlich wurde auch noch über die Zuständigkeit für die forstliche Ersatz-pflanzung zwischen dem Bundesforstamt und dem Landesforstamt gestritten.
Als alle Genehmigungen erteilt waren und von allen Ämtern vorlagen, konnte dann schon im Jahre 2007 der erste Spatenstich für den Radweg von Prieros nach Gräbendorf erfolgen.
Damit ist der Schulweg für unsere Schulkinder sicherer geworden. Die Kinderferieneinrichtungen, das Kinder- Jugend- und Familienerholungsobjekt KJF Prieros, das Kindererholungsdorf am Frauensee und das Kindererholungszentrum am Hölzernen See beide in der Gemarkung Gräbendorf sowie der Kinderbauernhof in Gussow können für Radtouren ihrer Kindergruppen jetzt sichere Wege anbieten.
Schließlich ist für den Fahrradtourismus mit dem Anschluß an das Überörtliche Radwegenetz, dem Dahme–Radweg eine wesentliche Infrastrukturverbesserung verwirklicht.
Die Gräbendorfer warten nun aber auf den bereits zugesagten Radwegeanschluss nach Bestensee entlang der B 246 bis zum Kreisverkehr an der B 179 in der Gemarkung Pätz.